Hamburg hat mehr Landwirtschaft, als man denkt – und ich zeige sie
Von frischem Gemüse über Obst bis hin zur Milchwirtschaft: In meiner Arbeit bei der BUKEA begleite ich Landwirt:innen auf dem Weg in eine nachhaltige Zukunft. Als Amtsfluencerin nehme ich euch mit hinter die Kulissen – und zeige, wie Verwaltung Landwirtschaft sichtbar macht.
Warum ich Amtsfluencerin geworden bin
Als ich von der Idee der Amtsfluencer:innen erfahren habe, war ich sofort neugierig. Verwaltung nach außen sichtbar machen und zeigen, wie vielfältig unsere Aufgaben sind und dann noch über Social Media – das klang für mich nach einer spannenden Möglichkeit, mich weiterzuentwickeln. Also habe ich mich beworben. Denn ich habe selbst erfahren: Verwaltung hat viel mehr zu bieten, als man auf den ersten Blick denkt. Und das möchte ich zeigen.
Mein Arbeitsfeld in der Hamburger Verwaltung
Ich arbeite in der Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA). Dort leite ich in der Abteilung Agrarwirtschaft das Sachgebiet Agrarförderung. Zugegeben: Das klingt erst einmal ziemlich sperrig und irgendwie nach Nischenthema – vor allem hier in der Millionenstadt Hamburg. Aber dahinter steckt ein Thema, das unglaublich wichtig ist – und das viele Hamburger:innen gar nicht auf dem Schirm haben.
Landwirtschaft mitten in der Metropole
Tatsächlich gibt es hier einen überraschend großen und vielfältigen Agrarsektor: von Gemüse- und Obstanbau über Milchwirtschaft bis hin zur klassischen Landwirtschaft. Dieser trägt dazu bei, dass wir frische, regionale Produkte direkt vor Ort haben und dass Hamburg auch in Zeiten des Wandels eine starke, nachhaltige Agrarwirtschaft behält. Aber nicht nur das: Unsere ländlichen Gebiete in Hamburg sind ein beliebtes Naherholungsgebiet für stressgeplagte Städter:innen. Außerdem können wir durch eine nachhaltige Agrarwirtschaft einen sehr wertvollen Beitrag zur Bekämpfung der Klima- und Biodiversitätskrise leisten – und das sichert letztlich unsere Zukunft. Gleichzeitig befindet sich die Landwirtschaft auch in einem Transformationsprozess, den wir im Amt aktiv begleiten.
Einblicke als Amtsfluencerin
Als Amtsfluencerin möchte ich zeigen, wie sich dieses Thema in der Praxis anfühlt. Meine Aufgabe auf LinkedIn ist es, Einblicke in meinen Arbeitsalltag zu geben – von Projekten und Förderprogrammen, die wir umsetzen, bis hin zu den Herausforderungen, die unsere Landwirt:innen und Gärtner:innen in Hamburg bewegen. Denn die Stadt als Nachbarin ist für unsere Betriebe eine große Herausforderung und Chance zugleich! Ich möchte vermitteln, dass Verwaltung nicht nur abstrakte Entscheidungen trifft, sondern dass wir ganz konkret dazu beitragen, Landwirtschaft und Gartenbau zukunftsfähig zu machen.
Brücken schlagen zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit
In meiner Rolle als Amtsfluencerin erlebe ich besonders schön, dass ich Brücken schlagen kann: zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit, zwischen Fachthemen und Alltagssprache. Es macht mir Freude, komplexe Inhalte so herunterzubrechen, dass sie verständlich und greifbar werden. Gleichzeitig bekomme ich durch die Rückmeldungen aus der Community ein Gefühl dafür, welche Fragen die Menschen beschäftigen. Das ist inspirierend – und zeigt mir, dass es sich lohnt, Verwaltung transparenter und persönlicher darzustellen.
Was mich antreibt
Für mich bedeutet die Rolle daher nicht nur Kommunikation nach außen, sondern auch eine Reflexion nach innen: Was begeistert mich an meinem Job? Was macht unsere Arbeit so relevant? Es ist ein gutes Gefühl, diese Begeisterung weiterzugeben – und Hamburgs Landwirtschaft so auch ein Stück mehr ins Bewusstsein zu rücken.
Mehr Einblicke auf LinkedIn
Für spannende Inhalte rund um das Thema Agrarwirtschaft folgt mir gerne: www.linkedin.com/in/annkathrinloeser