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Mit Herz und Hashtag – meine Rolle als Amtsfluencerin für die Stadt Hamburg

Als Sandrina Lorenz mich Ende letzten Jahres ansprach und fragte, ob ich Interesse hätte, Amtsfluencerin für die Freie und Hansestadt Hamburg zu sein, war für mich schnell klar: Das ist eine tolle Möglichkeit, meine Leidenschaft für Kommunikation, Vernetzung und öffentliche Verwaltung zu verbinden. Hamburg ist nicht nur mein Arbeitsort, sondern meine Herzensstadt – und ich wollte dazu beitragen, sie auch digital noch sichtbarer und nahbarer zu machen.

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© David Goltz

Warum ich Interesse hatte, mitzumachen

Meine Motivation war vor allem, Menschen einen Einblick in unsere spannenden Projekte zu geben und damit ein wenig hinter die Kulissen unserer Verwaltung zu schauen. Viele verbinden Behörden oft mit Formularen, Paragrafen und langen Wegen – doch es ist so viel mehr. Hinter „Behörde“ stehen engagierte Kolleginnen und Kollegen, spannende Projekte und innovative Ideen. Diese Vielfalt wollte ich zeigen und dabei gleichzeitig verdeutlichen, wie modern, vielseitig und zukunftsorientiert die Projekte in unserer Stadt sind.

Meine Aufgaben und Themen als Amtsfluencerin

Als Amtsfluencerin veröffentliche ich Beiträge auf LinkedIn und berichte über unsere Projekte im Kontext von Mobilitäts- und Verkehrsmanagement in der Freien und Hansestadt Hamburg. Ich zeige, dass wir Menschen mit unseren Projekten im Themenfeld „Mobilität“ im wahrsten Sinne „bewegen“ – auf der einen Seite die Verkehrsplanenden der Stadt, für die wir zusammen mit unseren Partnern maßgeschneiderte Software-Lösungen für intelligentes Mobilitätsmanagement entwickeln. Auf der anderen Seite bewegen wir auch die Bürgerinnen und Bürger, die von den Ergebnissen unserer Projekte profitieren, indem wir dazu beitragen, dass der Verkehr in der Stadt besser fließt, was wiederum einen positiven Einfluss auf die Luftqualität hat. Zukünftig sollen unsere Mobilitätsprognosen auch in der hvv switch App angezeigt werden, so dass sich jeder schnell und einfach entscheiden kann: Buche ich mir ein Car-Sharing-Auto oder nehme ich lieber den E-Roller oder die S- bzw. U-Bahn? Ich freue mich darauf, dieses Update in hoffentlich einem der nächsten LinkedIn-Posts geben zu können.

In meinem letzten Post habe ich vom ITS-Weltkongress in Atlanta / USA berichtet, wo ich unsere Projekte und die Hamburger Mobilitätsansätze in zwei internationalen Panels vorgestellt habe. Hier finde ich es großartig, auch in den direkten Kontakt mit der sogenannten „Community“ zu gehen und beispielsweise aktiv zu fragen, welche Projekte die Followerinnen und Follower selbst gerne einmal im internationalen Kontext vorstellen würden. Toll ist es, wenn auf diesem Wege neue Kontakte entstehen.

Mein persönliches Erleben der Rolle

Die Rolle als Amtsfluencerin ist für mich eine spannende und abwechslungsreiche Aufgabe. Es ist ein Balanceakt zwischen Authentizität, Information und Unterhaltung – und gleichzeitig ein Lernprozess. Gleichzeitig lerne ich durch diese Rolle unglaublich viel über die Vielfalt unserer Verwaltung. Ich habe Einblicke in Bereiche bekommen, die ich sonst nie kennengelernt hätte, und sehe, wie viele engagierte Menschen täglich daran arbeiten, Hamburg noch lebenswerter zu machen.

Mein Fazit

Amtsfluencerin zu sein bedeutet für mich, Brücken zu bauen – zwischen Verwaltung und Öffentlichkeit, zwischen Tradition und Moderne, zwischen Information und Emotion. Es ist eine Möglichkeit, die Geschichten der Stadt und ihrer Menschen sichtbar zu machen und die Verwaltung aus einem neuen Blickwinkel zu zeigen.

Ich freue mich, Teil dieses spannenden Formats zu sein und gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen Hamburg nicht nur zu verwalten, sondern es auch digital erlebbar zu machen.

Dr. Melanie Mergler bei LinkedIn